Lage / Umgebung
Das Dorf Lichterfelde wurde im 13. Jahrhundert vermutlich von flämischen Ansiedlern gegründet und nach 1860 entwickelte sich eine starke Zunahme an Villenkolonien in Lichterfelde-West und -Ost.
Bei der großen Stadterweiterung von 1920 wurde Groß-Lichterfelde
nach Groß-Berlin eingemeindet und Ortsteil des Bezirks Berlin-Steglitz.
Lichterfelde ist ein ganz besonders historischer Bezirk.
Von 1882 bis 1918 war hier der Sitz der Preußischen Hauptkadettenanstalt,
hier verkehrte die erste elektrische Straßenbahn der Welt und auf dem Lichterfelder Flieger-Berg machte der Flugpionier Otto Lilienthal 1894 seine ersten Flugversuche.
1860 gründete sich Lichterfelde-West. Es ist bekannt als das älteste Villenviertel Berlins und noch heute geprägt durch herrschaftliche Villen der Gründerzeit, große Gärten und Alleen und gepflasterte Straßen.
Die Villen zeichnen sich durch eine große Vielfalt an Baustilen aus, bis hin zu Jugendstilbauten die um 1900 entstanden. Nach 1900 wurde Lichterfelde-West nach Norden hin durch die Entwicklung von Dahlem als weiterem Villenviertel nach Grunewald angeschlossen.